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HNO-Praxis Wünstel Münster

Winter 2019/20 – Was tun bei Nasenbluten?

Es kommt zu Nasenbluten, wenn die feinen Blutgefäße der Nasenschleimhaut einreißen. Das kann zum Beispiel bei starkem Schnäuzen oder äußeren Einwirkungen, wie einem Sturz oder Schlag, der Fall sein. Es gibt jedoch einige Sofortmaßnahmen, die im Normalfall schnell Abhilfe verschaffen.

Unsere Tipps gegen das Nasenbluten:

  • Beugen Sie den Kopf nach vorne (nicht in den Nacken, da das Blut sonst in den Rachen laufen und die Atemwege blockieren kann).
  • Sofern Sie keinen Husten oder starke Halsschmerzen haben, inhalieren Sie z. B. Kamillendampf und gurgeln mit Salbeitee.
  • Trinken Sie heißen Tee und Milch mit Honig.
  • Machen Sie sich warme Halswickel.
  • Falls Sie es nicht ohnehin schon tun: Verzichten Sie auf das Rauchen und Alkohol.

Welche Medikamente helfen?

Medikamente dienen meist dazu, das mit der Erkältung einhergehende Krankheitsgefühl und die auftretenden Symptome wie Halsschmerzen und Kopfschmerzen zu lindern.

  • Legen Sie einen kalten Waschlappen oder Kühlbeutel in den Nacken – dadurch ziehen sich die Blutgefäße in der Nase zusammen.
  • Drücken Sie die Nasenflügel ein paar Minuten mit einem Tuch zusammen.
  • Nachdem die Blutung gestoppt wurde, sollten Sie das Schnäuzen oder Nase hochziehen vermeiden.
  • Sollte das Nasenbluten bei Erwachsenen nach 20 Minuten (bei Kindern nach etwa 10 Minuten) nicht aufhören, suchen Sie bitte einen Arzt auf.

Zudem kann häufiges oder starkes Nasenbluten symptomatisch bei Erkrankungen wie Bluthochdruck, Masern oder einer Funktionsstörung der Blutplättchen auftreten. Ein Besuch beim HNO-Arzt kann dann zur genauen Klärung der Ursache beitragen.

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