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HNO-Praxis Wünstel Münster

Frühling 2021 – Lass die Sonne rein!

Vitamin D ist auch als „Sonnenhormon“ bekannt. Im Gegensatz zu den klassischen Vitaminen kann es vom Körper selbst produziert werden. Dies passiert durch die Sonneneinstrahlung auf unsere Haut.

Da Vitamin D Einfluss auf sämtliche Körperzellen und den Stoffwechsel hat, ist es ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Entstehung und dem Verlauf chronischer Erkrankungen, z. B. Diabetes und Herzerkrankungen. Ein Vitamin-D-Mangel kann daher negative Folgen haben. Vitamin D wird insbesondere auch eine positive Wirkung bei Allergien und chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen zugesprochen – hier kann es helfen, wenn andere zum Teil starke Therapien mit Kortikoiden versagt haben.

Wie viel Sonne ist notwendig?

Ein kurzes Sonnenbad nur für Gesicht und Hände ist in der Regel nicht ausreichend, um genug Vitamin D zu produzieren. Wenn man die gesamte Hautfläche zur Mittagszeit für 15 Minuten der Sonne aussetzen würde, entspräche dies der empfohlenen Produktion von 10.000 bis 20.000 Vitamin-D-Einheiten. Im Winter ist dies nicht zu schaffen – einen „Jahresvorrat“ könnte man sich jedoch tatsächlich in den Sommermonaten zulegen. Sollte dies nicht gelingen, ist die Einnahme von Vitamin-D-Präparaten aus der Apotheke in der dunklen Jahreszeit durchaus empfehlenswert.

Grundsätzlich gilt: Ein Vitamin-D-Mangel ist risikoreicher als regelmäßiges moderates Sonnenbaden. Ein Sonnenbrand sollte aber unbedingt vermieden werden!

Solarium als Alternative zu Sonnenlicht?

Bei der Frage, ob Besuche im Solarium als Alternative zu Vitamin-D-Produktion empfehlenswert sind, gehen die Meinungen auseinander. Moderne Standard-Sonnenbänke liefern neben UVA- auch UVB-Strahlung, die für die Vitamin-D-Bildung notwendig ist. Viele Fachgesellschaften warnen jedoch im Hinblick auf ein mögliches Hautkrebsrisiko vor Solarien.

Sie haben Fragen zum Thema Sonne und Vitamin D? Wir beraten Sie gerne, sprechen Sie uns an!

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