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HNO-Praxis Wünstel Münster

Frühling 2019 – Starker Pollenflug nach mildem Winter

Die Nase läuft, es kribbelt und die Augen jucken und tränen. Allergiker haben aufgrund des milden Winters 2018/19 schon früher als gewöhnlich unter Erlen- und Haselpollenflug gelitten. Insbesondere der Erlenpollenflug war dabei ungewöhnlich stark. Laut der Deutschen Stiftung Polleninformationsdienst habe die Konzentration von Erlenpollen bis März ein „selten beobachtetes“ hohes Niveau erreicht.

Zu den aggressivsten Pollen zählen darüber hinaus Pappel- und Birkenpollen – auf letztere reagiert fast jeder zweite Allergiker. Die Hochphase des Baumpollenflugs reicht bis in den Mai hinein. Gräser, Spitzwegerich, Roggen, Brennnessel, Beifuß und Ambrosia blühen vor allem im Sommer und sogar noch im frühen Herbst.

Pollenflugdaten sind online abrufbar

Der Deutsche Wetterdienst bietet eine Pollenflugvorhersage. Je nach Region, Zeitraum und Pollenart können Sie anhand der Angaben abschätzen, wie hoch Ihr persönliches Risiko für einen Allergieschub ist.

Frühzeitige Therapie empfehlenswert

Falls Sie unter Heuschnupfen leiden bzw. Anzeichen wie tränende, juckende Augen oder eine kribbelnde Nase bei sich feststellen, sollten Sie frühzeitig einen HNO-Arzt aufsuchen. Durch eine entsprechende Therapie können sowohl Symptome gelindert als auch Allergieursachen behandelt werden.

Zur symptomatischen Behandlung können neben Antiallergika auch alternativ-medizinische Verfahren wie Akupunktur oder Bioresonanztherapie infrage kommen.

Spezifische Immuntherapien (Desensibilisierungen) wirken gegen die Allergieursache. Dabei werden geringe Mengen allergieauslösender Stoffe mit dem Ziel verabreicht, das Immunsystem dazu zu „erziehen“, nicht mehr übermäßig auf eigentlich harmlose Substanzen wie Pollenbestandteile zu reagieren.

Bei Fragen zum Thema Allergie sprechen Sie uns gerne jederzeit an!

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