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HNO-Praxis Wünstel Münster

Winter 2019/20 – Mandelentzündung: Wenn der Hals schmerzt …

Ein unangenehmes Gefühl beim Schlucken, starke Halsschmerzen, ein geröteter Rachenraum, Abgeschlagenheit und Fieber – so äußert sich typischerweise eine Mandelentzündung (Tonsillitis). Die Erkrankung kann durch bakterielle oder virale Ursachen entstehen und unterschiedliche Therapiemaßnahmen erfordern. Daher ist eine präzise Diagnostik unerlässlich.

Die Ansteckung erfolgt oftmals über eine Tröpfcheninfektion, etwa durch Niesen, Küssen oder Husten. Daher sollten Sie den Kontakt mit erkrankten Personen möglichst vermeiden und besonders auf Hygiene achten.

Untersuchung und Ursachenklärung

Zunächst untersucht Ihr HNO-Arzt den Rachen und die Mundhöhle mit einem Spiegel und überprüft, ob die Mandeln gerötet oder geschwollen sind. Helle Eiterstippchen im Rachenraum sprechen meist für bakterielle Erreger als Ursache. Zusätzlich erfolgt das Abtasten der Lymphknoten, um mögliche Schwellungen und daraus resultierende Atemprobleme frühzeitig erkennen zu können. Auch das Abhören der Lunge oder ein Rachenabstrich sind möglich.

Mandelentfernung immer seltener

Noch vor wenigen Jahren galt die operative Entfernung der Mandeln als notwendig, um die Entzündung zu heilen. Mittlerweile stehen schonende Therapieansätze im Fokus – eine Operation ist nur noch bei sehr schweren oder chronischen Formen der Mandelentzündung erforderlich. Sind virale Erreger die Ursache, kommen meist Hausmittel wie das Gurgeln mit Kamillentee oder eine Behandlung mit schmerzstillenden Mitteln gegen die Begleiterscheinungen in Frage. Bakterielle Erreger müssen hingegen oftmals mit Antibiotika behandelt werden. In beiden Fällen sollten Sie möglichst viel trinken, um die Schleimhäute zu befeuchten und die Schluckbeschwerden zu verringern.

Kommen Sie gerne in unsere Praxis, um die individuellen Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten abzuklären.

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